Fabian 2.1 Vom gedruckten Teil zum fertigen 2.1-System
Bevor du druckst
Grundregeln für den Druck
Filament zuerst kalibrieren. Jedes Filament verhält sich anders. Führe die Kalibrierung für genau die Rolle durch, mit der du baust, und trage die Werte im Slicer ein – bevor du das erste Bauteil startest. Alle Passungen in diesen Dateien sind eng ausgelegt; ein unkalibrierter Flow ist die häufigste Ursache dafür, dass Magnete nicht ins Loch gehen oder Steckverbindungen klemmen.
Teile erst abgekühlt von der Platte lösen. Nimm kein Bauteil von der noch warmen Druckplatte! Ein warm abgelöster Frontring verzieht sich und liegt danach nicht mehr plan auf.
Schrauben nur handfest anziehen! Werden Schrauben hart eingeschraubt, tendieren viele Filamente dazu, auf Zeit zu brechen oder nachzugeben. Deshalb drehe Schrauben nur so fest ein, dass sie Chassis-Dichtungen ordentlich zusammendrücken - nicht mehr. So hält dein Set lange.
PLA nicht in die Sonne stellen, da dieses sehr schnell weich wird & sich verformt.
Satellit
Vor dem Druck entscheiden
Anschluss unten oder hinten? Zwei Gehäuse-Varianten stehen zur Wahl – 01_Satellit_Anschluss_Unterseite oder _Rückseite. Du druckst nur eine davon, zweimal.
Naht-Einstellung vorher selbst testen. In 02_Frontring liegen neben den beiden großen Ringen mehrere kleine Testkörper – jeder mit einer anderen Naht-Einstellung (Schrägnaht, Nahtlücke 30 %, Standard und weitere). Druck sie aus und sieh dir an, welche davon auf deinem Drucker mit deinem Filament am saubersten aussieht. Diese Einstellung überträgst du dann auf die beiden großen Ringe.
Das druckst du
- 2× 01_Satellitin der gewünschten Ausführung01_Satellit_*.3mf
- 2× 02_Frontringplus die kleinen Naht-Testkörper – siehe Hinweis oben02_Frontring.3mf
Das kommt aus dem Bauteil-Set
- 2× CHP-70 Gen 2 Mark Audiomit beiliegenden Dichtungen
- 2× Lautsprecherkabel kurzfertig gecrimpt
- 2× Set Terminal-Klemmenje 2 Klemmen pro Satellit
- 8× Heat-Insert M44 pro Satellit, in die Front
- 4× Heat-Insert M32 pro Satellit, in die Seite – für den Standfuß
- 8× Schraube M44 pro Satellit, für das Chassis
- 8× Magnet 6 × 2 mm4 pro Satellit, in den Frontring
- 1× Polyesterwatte
Werkzeug
So baust du es zusammen
-
Dichtungsringe auf die Chassis kleben
Nimm die Chassis aus der Verpackung. Jedem CHP-70 liegt ein Dichtungsring bei – klebe ihn auf die Rückseite des Chassis, also auf die Fläche, die später am Gehäuse anliegt.
Achtung:Ohne diese Dichtung tritt später Luft aus dem Gehäuse aus. Der Schritt sieht unwichtig aus, ist es aber nicht.
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M4-Gewinde in die Front einschmelzen
Setze die Einschmelzhilfe für M4 auf deinen Lötkolben. Schmilz die vier M4-Heat-Inserts in die Front des Gehäuses ein, bis sie bündig mit der Oberfläche abschließen.
-
M3-Gewinde in die Seite einschmelzen
Wechsle die Einschmelzhilfe auf M3. An der Seite des Gehäuses sitzen zwei kleine Löcher. Lege dort je ein M3-Insert ein und schmilz es ebenfalls bündig ein.
Tipp:Diese beiden Gewinde brauchst du in diesem Abschnitt noch nicht – an ihnen wird später der Standfuß befestigt (Abschnitt 02).
-
Terminal-Klemmen zerlegen
Nimm die Terminal-Klemmen und schraube von der Rückseite alles ab, was du nicht brauchst: die Lötfahne, die roten Steckverbindungen und die durchsichtigen Steckverbindungen. Übrig bleiben müssen nur Mutter und Federring.
Tipp:Schraube die Klemme am besten einmal komplett auseinander, auch die Außenseite, sodass du wirklich alle Teile lose in der Hand hast. Von dort aus ist der Zusammenbau deutlich einfacher.
-
Terminal einsetzen und verschrauben
Setze die Klemme in die dafür vorgesehenen Löcher – je nach gedruckter Variante auf der Rückseite oder auf der Unterseite. Fädele von innen den Ringkabelschuh auf, danach den Federring, danach die Mutter. Dreh das Ganze ordentlich fest.
Ob die schwarze Klemme links oder rechts sitzt, spielt beim Einbau keine Rolle. Entscheidend ist nur, dass am Chassis am Ende richtig angeschlossen wird: offen.
Das machst du für beide Klemmen.
Expertentipp:Mit normal großen Händen kommst du kaum ins Gehäuse hinein – die Verstrebungen an den Seitenwänden sind dafür zu dick. Was sich bewährt hat: Fädele Ring und Mutter auf einen Kugelschreiber und führe beide damit an das Gewinde. Dreh dann nicht die Mutter, sondern von außen die Klemme selbst. So musst du nicht exakt treffen, und die Mutter fängt viel leichter. Sitzt sie einmal locker, ziehst du von innen fest – mit einer Zange oder einem Sechskant-Steckschlüssel mit langem Schaft.
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Dämmung einbringen
Halbiere die Polyesterwatte. Falte eine Hälfte einmal längs zusammen, rolle sie auf und stopfe diese Rolle in das Gehäuse.
Tipp:Die Dämmung darf nur so hoch stehen, dass das Chassis später nicht darauf aufliegt. Steht sie zu hoch, schneide unten ein kleines Stück ab.
Achtung:Pass auf das Kabel auf. Führe es seitlich an der Rolle entlang oder durch ihre Mitte, damit du es beim Stopfen nicht abreißt.
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Kabel an das Chassis stecken
Steck die beiden Kabelschuhe auf die Anschlüsse des Chassis.
Tipp:Die Steckverbindungen ließen sich theoretisch abziehen, bekommen im Gehäuse aber praktisch keine Zugkräfte ab. Wenn du trotzdem sichergehen willst, drück die Hülsen mit einer Zange leicht zusammen – dann klemmen sie fester.
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Chassis einsetzen und verschrauben
Setze das Chassis so ein, dass die vier Befestigungslöcher über den M4-Gewinden liegen, und schraube es mit den vier M4-Schrauben fest.
Durch die Dichtung hindurch siehst du die Gewinde nicht – das ist in Ordnung. Die Dichtung lässt sich beim Einschrauben einfach durchdrücken, du musst sie vorher weder aufstechen noch entfernen.
Achtung:Nicht mit dem Akkuschrauber durchziehen – handfest reicht. Wenn die Dichtung das Einschrauben zunächst blockiert, setz einfach noch einmal an. Manchmal braucht es einen zweiten Versuch.
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Frontring optisch vorbereiten
Bevor der Frontring montiert wird, kannst du ihn optisch aufwerten. Am Frontring ist die Drucknaht deutlich sichtbar. Wer sie loswerden will, schleift sie ab und lackiert den Ring – zum Beispiel in derselben Farbe wie die Standfüße.
Wie viel Aufwand du hier investierst, bleibt dir überlassen. Der Ring funktioniert auch unbehandelt.
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Magnete in den Frontring drücken
Drück die vier Magnete in die Löcher auf der Rückseite des Frontrings. Setz sie nicht flach an, sondern zuerst mit einer Kante ins Loch, und drück sie dann mit einer Zange oder der Spitze eines Kugelschreibers vollständig hinein.
Tipp:Stehen im Loch noch Filamentfäden über, entferne sie vorher. Die Löcher sind so dimensioniert, dass die Magnete in allen Tests sicher gehalten haben – wenn du ganz sichergehen willst, klebe sie zusätzlich ein.
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Frontring aufsetzen
Setz den Frontring auf und dreh ihn, bis du ein leises Klacken hörst und kein Spalt mehr zwischen Chassis und Frontring bleibt.
Der zweite Satellit ist mit dem ersten identisch – wiederhole für ihn alle Schritte von vorn.
Achtung:Bleibt ein Spalt, prüfe drei Dinge: Sind die Chassis-Schrauben weit genug eingedreht? Sitzen alle Magnete vollständig im Frontring? Und wurde der Ring von der noch heißen Druckplatte gelöst? Dann hat er sich verzogen und liegt nicht mehr plan auf.
Standfuß
Das druckst du
- 2× 02_Fuß DreibeinKabel-Clips ggf. entfernen02_Fuß_Dreibein.3mf
Das kommt aus dem Bauteil-Set
- 4× Schraube M3 × 14 mm2 pro Satellit, in die seitlichen Gewinde
- 6× RundholzHolzart und Länge nach Wunsch – siehe Schritt 4
- 6× Anti-Rutsch-Noppenoptional, unter die Fußkappen
Werkzeug
So baust du es zusammen
-
Passung der Ringe festlegen
Die beiden gedruckten Ringe sitzen an der Naht etwas dicker und können sich dadurch in den anderen Bauteilen verklemmen. Das ist kein Fehler, sondern eine Entscheidung:
Soll der Satellit fest sitzen und sich nicht versehentlich abziehen lassen, lass die Naht stehen. Soll er sich leicht drehen und abnehmen lassen, schleife die Naht ab.
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Ringe in die Auflageteile kleben
Nimm die zwei Ringe und die zwei Auflageteile für den Satelliten. Klebe die Ringe auf der Unterseite der Auflageteile ein.
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Teile lackieren
Wenn du lackieren möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt – solange noch nichts montiert ist.
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Rundhölzer ablängen
Länge die sechs Rundhölzer ab, falls noch nicht geschehen. Die Beine sollen so lang sein, dass der Satellit genau auf deine Ohrhöhe zeigt. Das Modell hat 8° Neigung eingebaut.
Als Anhaltspunkt: Bei 2,5 m Abstand zum Sofa haben sich 63,5 cm je Stab als ideal erwiesen.
Tipp:Kürze erst nur ein Stück, stell den Lautsprecher auf und prüfe die Position. Dann weiter kürzen. Alles ist besser, als plötzlich zu viel abgesägt zu haben.
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Beine einstecken
Steck die Rundhölzer in die drei Einbuchtungen. Weil sich die Aufnahme nach unten verjüngt, halten die Beine allein durch die Klemmung – und zwar sehr stabil.
Tipp:Sitzen sie zu locker, weil dein Rundholz einen anderen Durchmesser hat als in meinen Tests, klebe die Beine ein. Ich nehme dafür gern eine Heißklebepistole, normaler Kleber geht genauso.
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Fußkappen aufkleben
Setz einen kleinen Klebepunkt auf das untere Ende jedes Stabs und drück die Fußkappe auf.
Achtung:Achte auf die Rotation der Kappe, damit der Fuß am Ende sauber und kippelfrei auf dem Boden steht.
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Anti-Rutsch-Noppen anbringen
Optional kannst du unter die sechs Fußkappen je eine Anti-Rutsch-Noppe kleben. Ich habe das bisher nie gebraucht – möglich ist es aber.
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Auflagefläche an den Satelliten schrauben
Schraube die Auflagefläche mit den M3-Schrauben an das Lautsprechergehäuse.
Die Ausrichtung ist entscheidend: Sieh dir das Auflageteil an – eine Seite ist dicker als die andere. Diese dicke Seite muss zum Hörer zeigen. Nur dann stimmen die 8° Neigung.
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Satellit aufstecken
Steck den fertig verschraubten Satelliten auf das Dreibein. Fertig.
Das druckst du
- 2× 02_Fuß Sideboarddie Datei enthält beide Füße02_Fuß_Sideboard.3mf
Das kommt aus dem Bauteil-Set
- 4× Schraube M3 × 14 mm2 pro Satellit, in die seitlichen Gewinde
- 6× Anti-Rutsch-Noppenauf die Unterseite
Werkzeug
So baust du es zusammen
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Anti-Rutsch-Noppen einkleben
Klebe die Anti-Rutsch-Noppen auf der Unterseite des Fußes ein.
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Löcher säubern
Sieh dir die Schraublöcher an. Manchmal stehen dort noch Filamentfäden, die das Einschrauben verhindern – entferne sie vorher.
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Füße an die Satelliten schrauben
Schraube die Füße mit den M3-Schrauben an die Satelliten.
Auch hier zählt die Ausrichtung: Die dickere Seite zeigt zum Hörer, damit der Lautsprecher auf dem Sideboard leicht nach oben zeigt. Das sind die 8° Neigung.
Subwoofer
Das druckst du
- 1× 03_Subwoofer - Achtung: Es gibt 2 Varianten. Ich empfehle die Variante mit Zapfen. Dabei sind 2 steckbare Zapfen vorhanden, damit der gedruckte Deckel leichter platziert werden kann. Falls du einen Deckel aus Holz oder vllt. sogar keinen Deckel möchtest, drucke einfach das Top_Ohne Zapfen. Dieses ist oben geschlossen.
Das kommt aus dem Bauteil-Set
- 1× Peerless SLS-P830946Subwoofer-Chassis
- 1× Set Terminal-Klemmendas übrig gebliebene Paar
- 1× Lautsprecherkabel 40 cmfertig gecrimpt
- 2× Dämmmatteselbstklebend
- 9× Heat-Insert M46 für das Chassis, 3 für die Füße
- 9× Schraube M46 für das Chassis, 3 für die Füße
- 3× Anti-Rutsch-Noppenin die Füße
Werkzeug
So baust du es zusammen
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Dämmmatten zuschneiden
Schneide die beiden Dämmmatten so zu, dass sie auf den Deckel des Subwoofers passen. Sie werden später übereinander geklebt – du bekommst also eine doppelte Schicht.
Tipp:Meistens reicht es völlig, die Ecken der Matte abzurunden.
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Dämmung in den Deckel kleben
Zieh die Schutzfolie ab und klebe die beiden Matten übereinander auf die Innenseite des Deckels.
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Terminal-Klemmen zerlegen
Nimm das übrig gebliebene Paar Anschlussklemmen und baue es wieder auseinander. Entferne alle Teile bis auf die Mutter und offen.
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Terminal einsetzen und verkabeln
Setze die Klemmen ein und fädele in dieser Reihenfolge auf: erst den Ringkabelschuh, dann den Ring, dann die Mutter. Anschließend festziehen.
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Deckel aufkleben
Wichtig: Nutze keinen Sekundenkleber oder Heißkleber. Ein normaler Alleskleber taugt perfekt .
Trag den Kleber flächig & dünn auf. Dann setze die Zapfen ein & platziere den Deckel auf dem Top-Teil.Anschließend am besten unter flächigem Druck trockenen lassen.
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Sitz der Gehäuseteile trocken prüfen
Sobald der Deckel fest ist, steckst du die beiden Gehäuseteile einmal probeweise zusammen – dafür brauchst du zusätzlich den Mittelring und das offene Subwoofer-Ende.
Am einfachsten geht das so: Klemm dir das untere Teil zwischen die Füße, nimm das obere in die Hand und dreh es unter leichtem Druck, bis du ein klares Klack hörst. Dann sitzt es in der richtigen Position – erkennbar daran, dass sich die Teile ab da nochmal enger zusammenschieben lassen.
Tipp:Zur Kontrolle von innen schauen: Liegen beide Teile bündig aufeinander? Bleibt dort ein Spalt, sitzt das Teil noch nicht richtig.
Achtung:Passen die Teile gar nicht zusammen – etwa durch einen Layer Shift beim Druck – such zuerst die Ursache. Danach schleifst du so lange nach, bis es passt.
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Mittelring ausrichten
Nimm die Teile wieder auseinander. Die Verbindung arbeitet mit Nut und Feder, und die beiden Gehäusehälften sind nicht gleich hoch: Das offene Ende ist höher als das geschlossene.
Richte den Mittelring deshalb so aus, dass seine längere Seite zum offenen Ende zeigt. Woran du die längere Seite erkennst: an der vorstehenden Nase auf der Innenseite des Rings.
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Gehäuse verkleben
Bring den Kleber so auf, wie im Bild eingezeichnet – auch auf allen Rändern, damit dort später keine Luft durchströmt.
Dann wieder verspannen oder beschweren und eine Weile pressen, bis die Teile sicher fest zusammenhalten.
Tipp:Die Teile sitzen ohnehin so fest ineinander, dass an dieser Stelle kaum eine Undichtigkeit droht. Der Kleber auf den Rändern ist die Sicherheitsreserve.
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Neun Heat-Inserts einschmelzen
Jetzt kommen die Einpressgewinde: neun Stück insgesamt – sechs für das Subwoofer-Chassis und drei für die Füße. Welche Löcher das sind, siehst du im Bild.
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Füße montieren & Anti-Rutsch-Noppen anbringen
Nimm die gedruckten Füße und die drei Zapfen zur Hand. Klebe zuerst die Anti-Rutsch-Noppen an den vorgesehenen Stellen ein, setz dann die Zapfen in die Füße und schraube jeden Fuß mit einer M4-Schraube an den Subwoofer.
Tipp:Die Zapfen tragen keine Last – sie verhindern nur, dass sich der Fuß verdreht. Für eine zweite Verschraubung ist an dieser Stelle kein Platz.
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Chassis anschließen & einschrauben
Schließ zuerst die Kabel an. Setz dann das Chassis so ein, dass alle Löcher über den Gewinden liegen, und schraube es fest.
Damit ist der Subwoofer fertig.
Verstärker
Vor dem Druck zu entscheiden
Möchtest du SPDIF Anschlüsse? Wenn ja, dann drucke die SPDIF - Variante des AMPs. Diese ist höher & hat genug Platz für das Addon.
Kein SPDIF? Dann drucke die normale Variante.
Das druckst du
- 1× 04_Verstärker_Casein den gewünschten Farben · enthält Ober- und Unterteil, Deckel, 3 Zierringe, 4 Füße und 4 Zapfen04_Verstärker_Case.3mf
Das kommt aus dem Bauteil-Set
- 1× Arylic Up2Stream Amp 2.1separat bestellt, nicht im Bauteil-Set
- 1× Netzteil 24 Vliegt der Arylic-Bestellung bei
- 4× Schraube M3 × 4 mmdie kurzen – für den Verstärker
- 4× Schraube M3 × 14 mmdie langen – für Deckel und Füße
- 3× Lautsprecherkabel langzum Anschluss der fertigen Lautsprecher
Werkzeug
So baust du es zusammen
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Zapfen in den Deckel kleben
Der Deckel wird zuerst gebaut. Du brauchst dafür die vier kleinen Zapfen, die kleinen Ringe und die weiteren Teile aus dem Bild.
Leg die Zapfen auf und klebe sie ein.
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Deckel auf die Unterkonstruktion kleben
Klebe das Oberteil auf die Unterkonstruktion des Deckels. Durch die Zapfen/Scheibchen sollte es perfekt platziert sein.
Achtung:Zwischen den beiden Teilen darf sich keine Lücke bilden – sie müssen plan aufeinander liegen.
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Zierring in den Deckel einsetzen
Setz den geschlossenen Zierring oben in den Deckel ein und klebe ihn fest. Damit ist der Deckel fertig.
Tipp:Geht der Ring schwer hinein, schleife die Naht ab oder säubere den Kanal, in den er eingesetzt wird. Meistens genügt es aber, ihn mit einer Zange hineinzudrücken.
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Zierring in die Unterseite kleben
Jetzt zur Unterseite: Klebe auch dort den Zierring ein.
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Drehknöpfe abziehen
Bevor der Verstärker ins Gehäuse kommt, müssen seine Drehknöpfe ab. Von Hand gehen sie nur schwer los – hebele sie stattdessen vorsichtig mit einem Schraubendreher herunter.
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Verstärker einsetzen und verschrauben
Fädele den Verstärker ein. Er sollte passgenau sitzen und sich auch an der Rückseite sauber einfügen.
Schraube ihn dann mit den vier kurzen M3-Schrauben an allen vier Seiten an der Unterseite des Gehäuses fest. Anschließend setzt du die Drehknöpfe wieder auf.
Tipp:Passt die Rückseite nicht – etwa wegen Fertigungstoleranzen an deiner Platine – arbeite die Aussparung im gedruckten Teil so nach, dass sie passt.
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Nur bei SPDIF: Kabel anschließen und Bauteil anschrauben
Du musst 2 Kabel anschließen. 1x DC5V & 1x SPDIF (4-Pin).
Wichtig: Auf dem Board hat nur der DC5V einen ausgerichteten Stecker - d.h. du kannst ihn gar nicht falschherum anschließen. Beim SPDIF musst du auf die korrekte Ausrichtung achten. Schaue dafür auf die Unterseite des Addons und schieße das Kabel so an, dass GND zu GND verläuft, dann passt es.
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Antenne positionieren
Bevor der Deckel draufkommt, wird die Antenne verlegt. Zieh die Klebepads ab und klebe die Antenne von innen an den Deckel – am besten so, dass sie oberhalb von Klinken- und USB-Anschluss liegt.
Das Kabel führst du einfach locker durch das Gehäuse.
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Deckel aufsetzen und Füße anschrauben
Setz den Deckel auf und schraube die gedruckten Füße von unten an. Die langen M3-Schrauben greifen dabei bis in den Deckel – er wird selbst zum Gewinde und hält dadurch am Unterteil.
Achtung:Hier läuft die Schraube nicht in ein Heat-Insert, sondern direkt ins rohe Druckmaterial. Also keine Gewalt: nur so fest anziehen, dass alles zusammen hält. Wenn du doch einmal zu weit gehst und die Schraube durchdreht, klebe die Teile einfach zusammen.
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Letzten Zierring aufsetzen
Übrig bleibt ein Zierring. Achte auch hier auf die Ausrichtung, damit er sich sauber einfügt. Setz ihn mit feinen Klebstoffstreifen auf der Oberseite an und drück ihn in die vorgesehene Mulde.
Damit ist das Gehäuse fertig – jetzt wird angeschlossen.
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Grüne Schraubklemmen einsetzen
Steck den grünen Stecker für die Schraubverbindungen in den Verstärker.
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Beschriftung aufkleben
Klebe die mitgelieferten Klebe-Pads an die Unterseite des Subwoofers. So siehst du auf einen Blick, was wo angesteckt gehört – auch noch in einem Jahr, wenn du die Anlage einmal umstellst.
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Satelliten und Subwoofer anschließen
Isoliere die Kabelenden auf 5 mm ab und schraube sie fest – am Verstärker in den grünen Stecker, an den Lautsprechern in die Terminals.
Tipp:An die Schraubverbindung des Terminals kommst du, indem du das äußerste Teil ganz abschraubst. Darunter liegt seitlich ein Loch, in das das Kabel geführt wird.
Werkzeug
So richtest du den Verstärker ein
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ACP Workbench herunterladen
Lade zuerst das ACP-Workbench-Tool herunter, das du bei Arylic mitgekauft hast, und installiere es.
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Verstärker per USB verbinden
Öffne das Tool und verbinde den Verstärker per USB mit deinem Rechner. Am unteren Rand erscheint ein kleiner grüner Balken – das heißt, das Board wurde erkannt.
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DSP-Profil importieren
Geh oben links auf File → Import Audio Settings und wähle die Datei aus, die den Druckdateien beiliegt: ACPWorkbench_parameter.
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Einstellungen ansehen oder anpassen
Im Tab Audio Effects siehst du jetzt alle DSP-Einstellungen so, wie ich sie abgestimmt habe. Du kannst sie beliebig verändern und den Klang nach deinem Geschmack steuern.
Tipp:Über dasselbe Tool setzt du die DSP-Einstellungen später auch wieder vollständig zurück – etwa wenn du den Verstärker an passiven Boxen oder in einem eigenen Projekt einsetzen willst.
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Auf das Board speichern
Klicke im oberen Reiter auf Downloader → Save Configurations to flash.
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Ergebnis prüfen
Beende das Tool und starte es erneut. Wird das Board wiedererkannt und stehen im Tab Audio Effects die richtigen Werte, hat alles funktioniert.